young at heart

Der Juni neigt sich dem Ende zu und für uns beginnt in 11 Tagen der Ernst der Reise. Ein halbes Jahr lang haben wir geplant, recherchiert, geträumt, umgebaut und diskutiert. Simon hat sich wirklich ins Zeug gelegt um unseren Bill wohnlicher zu gestalten: Angefangen beim Bau einer Holzkiste für komfortable Verstauungsmöglichkeiten, Einbau einer LPG Gasflasche, Austausch diverser Lichter und Installation von LED Lampen, die komplette interne Stromversorgung, etwaige Prüfungen und noch ganz viel mehr.

Mehr zur technischen Einrichtung in unserem Wohnmobil gibts bald in einem eigenen Blog Beitrag!

Unzählige Pakete sind bei uns zu Hause eingetroffen. Wir haben uns tolle MoonChair Stühle bestellt die total rießig sind und mit fast allen Freunden noch ein Abschieds-Grillfest gefeiert.

Es gab auch immer wieder Phasen in denen wir gar keine Lust hatten irgendwas zu machen. Im letzten Jahr hat sich alles nur um die bevorstehende Reise gedreht – jedes Gespräch das man führt (egal ob untereinander, in der Familie, mit Freunden oder bei der Arbeit), jede Bestellung die man tätigt (außer meine super coole neue Drohne) und jeder freie Tag wurde verplant für Organisatorisches. Zwischen uns kreisten immer wieder unterschiedliche Gedanken: Haben wir uns zu viel vorgenommen? Wie werden wir auf 10qm für 6 Monate miteinander auskommen? Als Team zu Hause unschlagbar – aber im Ausland? Warum ist im Norden der Alkohol so teuer? Was wenn uns ein Bär attackiert? Wie lange kann man in den Wald kacken gehen weil man vermeiden möchte seinen eigenen Kot durch die Gegend zu fahren?

Frei nach Pinterest Insta Mainstream Quotes:

If you never go – you will never know.

Manche haben uns gefragt warum wir unsere Wohnung in den 6 Monaten nicht auf AirBnB oder sonstwo untervermieten. Ganz einfach: Weils Scheiß viel Arbeit ist und wir uns die Möglichkeit offen lassen möchten jederzeit heimzukehren. Falls wir uns nach 3 Monaten entscheiden sollten lieber wieder in einer richtigen Küche zu kochen, auf einer gemütlichen Couch Netflix zu streamen und endlos Warmwasser zu konsumieren, dann können wir jederzeit umdrehen.

Unsere Küche zu Hause
Unsere Küche on the road

Wir können es kaum erwarten endlich los zu starten und sind gespannt was noch alles auf uns zu kommt. Ungefähr so wenn man ein ganzes Wochenende auf eine Prüfung gelernt hat und sie nur noch vorbei haben wollte, aber ohne den Stressdurchfall und die „omg-ich-fall-durch“ Weinattacken.

Maki hat sowas von keine Ahnung was abgeht. haha

Doch bevor es losgeht gibts noch einiges zu tun. Unsere Pflanzen haben wir gestern nach Doren zu Simon’s Eltern gefahren damit sie dort die schöne Aussicht genießen können. Außerdem bin ich jetzt stolze Besitzerin einer Visitenkarte – danke an die beste Grafik Designerin Cirilla!

Die nächste Woche wird unser Bill mit Equipment beladen und wir versuchen unseren Kühlschrank so gut wie möglich zu leeren. Anschließend beginnt dann der schwerste Teil: ich packe meinen Koffer und nehme mit…?

Zum Abschluss noch was cooles – unser neuer fancy Grill Marke: „Bunsch Eigenbau“, vielen Dank dafür an dieser Stelle (Y)

4 Antworten auf „young at heart

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