the hike tribe

“Pretty didn’t do it justice. I felt like we’d sailed into a world meant for much larger beings, a place where gods and monsters roamed freely.”

Bevor wir Malmö hinter uns lassen konnten, mussten wir zuerst noch einen Tierarzt finden damit Maki entwurmt werden konnte. Wir hatten Glück und fanden eine Praxis nur 10 Autominuten von unserem Stellplatz am Meer. Bei der Praxis angekommen mussten wir nur kurz warten. Die Tablette war bereits präpariert (schön eingepackt in Streichwurst) und Schwups – Maki zeigte sich von seiner hungrigsten Seite – war sie weg. Jetzt hatten wir 24 bis 120 Stunden Zeit die Grenze nach Norwegen zu passieren.

Wir fuhren bereits früh am Morgen los und wollten am Hovs Hallar Naturreservat eine Pause einlegen um Mittag zu essen. Es war dann von der Autobahn doch ein kleiner Umweg der sich schlussendlich aber rentiert hatte.

Simon genießt die Ruhe nach 200km Womofahrt.
Die typische „Freiheitsgefühl – Pose“ durfte nicht fehlen.

Danach ging es weiter an einen kleinen See bis kurz vor die Grenze. Man konnte komplett um den See rundherum laufen – wir haben uns aber entschieden lieber den Grill auszupacken.

Der letzte Abend in Schweden, die Norwegenvorfreude war groß.
Eine würzige Angelegenheit. Für den Parmesan haben wir 6 Euro gezahlt.

Unser nächstes Ziel war Odda – da wir von dort aus die Wanderung zur Trolltunga machen wollten. Da es aber nochmal ca. 500km bis dorthin waren, haben wir eine Nacht in Ned Färingen verbracht. koan stress gell.

Und wieder Grillen.
my dirty hobby

In Odda angekommen haben wir eine Nacht an einem schönen Fjord übernachtet und sind am nächsten Morgen direkt zum Wanderparkplatz der Trolltunga gefahren. Da wir am Berg oben übernachten wollten mussten wir ein Parkticket für 48h lösen (weil sie immer um 00:00 ausliefen – die wissen wie man abzockt). Der Spaß hat uns dann ganze 70 Euro gekostet – also nicht aufregen über die Bregenzer Parkplatzgebühren! Wir hätten für 13 Euro/PP Aufpreis dann auch noch die Möglichkeit gehabt das uns ein Taxi die ersten 400 Höhenmeter zu einem Parkplatz mit raufnimmt, entschieden uns dagegen da wir ja wegen dem Wandern gekommen sind.

Da hatte Simon noch leicht lachen.

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter – es war abwechselnd sonnig und bewölkt. Ein frischer Wind kam alle paar Minuten mal vorbei und es gab ausreichend Wasserquellen in denen Maki trinken konnte. Der Wanderweg war so präpariert das ich locker in Vans rauflaufen hätte können – man merkt der Route den Tourismus definitiv an.

In Norwegen herrscht strenge Leinenpflicht für Hunde.

Eckdaten der Wanderung: 28km / 900hm / 10h Wandern

Simon meinte man darf keine Bananenschalen auf dem Weg liegen lassen und hat sie dann die 700 Meter hohe Klippe runtergeworfen nachdem er keine Lust mehr hatte sie zu tragen.

Am Ziel angekommen war dann wie immer die gesamte Anstrengung vergessen und ich konnte fast nicht glauben was ich da eigentlich vor mir hatte. Da wir erst spät abends an der Trollzunge ankamen waren die meisten Wanderer schon weg und wir konnten in Ruhe unser Foto machen (lassen). Ich hab mich vorab informiert und in den „Stoßzeiten“ sind Wartezeiten von bis zu einer Stunde nötig für dieses Foto. Der Grund warum eine junge Engländerin vor ein paar Jahren hier versehentlich in den Tod stürzte – es ist wirklich verdammt viel los an den Hotspots von Norwegen.

Familienfoto Bergversion
Danke Melissa für meinen „Gipfelstürmer“ Flachmann – ehrwürdige Einweihung

Wir waren die einzigen die kein Zelt mit zur Übernachtungsparty brachten – die Wettervorhersage war mehr als gut und wir wollten nicht soviel schleppen. Nach unserer letzten Bergübernachtung im Tirol wussten wir definitiv das weniger mehr ist. Wir haben Andere gesehen mit extrem viel unnötigem Gepäck und waren froh nicht zu denen gehört zu haben.

Tja es war dann echt sehr kalt in der Nacht und ich hätte mir ein Zelt gewünscht. Oder eine Schlafhose. Oder einen Zweimannschlafsack. Oder Sommerbergnächte wie in Österreich. Schön wie man jeden Tag dazulernt – Danke. Wer weiß ein gutes und leichtes Zweimannzelt zum Wandern?

Einfach Froh sein wenn man nach so einer Tour wieder gemeinsam heil den Berg runterkommt.

Am nächsten Morgen sind wir dann um 06:00 Uhr gestartet und uns sind bereits die ersten Wanderer entgegen gekommen. Komischerweise haben wir runter fast gleich lang gebraucht wie rauf. Gesamt waren wir 10h unterwegs – und dann total kaputt. Schnell einen Stellplatz am Fjord gesucht, gegessen und Powernap.

Maki war zur Abwechslung dann auch mal müde.

Wenn man nach einer krassen Wandertour heimkommt und Schäden am Wohnmobil feststellt – Simons Gesicht sagt alles.

Diagnose Doris: Kühlschrank – Kaputti
Diagnose Simon: verdreckte Gasbrennerdüse, daher keine Zündung möglich.
Reparieren mit Aussicht.Wär ja nicht Simon wenn ers nicht richten könnt.
Am nächsten Tag hat er dann einen alten Gasgrill gefunden und wollte darin unbedingt seinen ersten gefangenen Fisch grillen.
ok.

Der nächste Tag wurde zum entspannen, baden, angeln und grillen genutzt.

Voller Enttäuschung hat Simon dann Würstchen gegrillt statt Fisch.
Wir lassen die erste Woche in Norwegen mal in Ruhe ausklingen…
… und freuen uns auf die Nächste – bis dann!

8 Antworten auf „the hike tribe

  1. Hallo ihr beiden. Ein superschöner Reisebericht mit tollen Bildern. Da hab ich eine Frage: Musste Maki in Norwegen nochmals entwurmt werden ? Du schreibst du hattest nur 24 – 120 Stunden Zeit für die Überschreitung der Grenze, was bedeutet dies ? Liebe Grüße Wolfgang und weiterhin eine schöne Tour

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    1. Bevor man nach Norwegen über die Grenze darf muss das Wurmmedikament min 24h wirken. Wenn man länger wie 120h wartet muss man nochmals entwurmen. Wir sind gleich nach den 24h über die Grenze – aber es hat die nicht wirklich interessiert 😂

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  2. Hallo Doris und Simon. Danke für den sehr interessanten Bericht über eure bisherige Reise und für die atemberaubenden Bilder. Mama und Kaspar

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