have a break – have a roadtrip

Nachdem wir die Trollstigen heil runtergekommen sind und unsere Akkus am Campingplatz aufgeladen hatten, brachen wir auf um unsere erste Stadt in Norwegen zu erkunden: Alesund. Die kleine Hafenstadt an der Westküste in Norwegen war den kurzen Umweg wirklich wert. Die Stadt ist ungewohnt sauber und sehr ruhig.

Alesund von oben.

Am zweiten Tag besuchten wir den Atlanterhavsparken – Atlantispark.

In Alesund hatten wir zum ersten Mal so richtig schlechtes Wetter. Deshalb beschlossen wir nach dem Besuch im Atlantispark noch ein bisschen weiter zu fahren. An einem Hafen parkten wir dann und warfen unsere Angeln an dem Steg aus. Wir fischten bis um 04:00 Uhr morgens – um halb 3 hatte Simon seinen ersten Fisch in Norwegen gefangen:

Schnell noch googeln was für ein Fisch das ist, wir wissen es bis heute nicht.

Als nächstes Highlight (OMG IN NORWEGEN GIBTS NUR HIGHLIGHTS!!!) fuhren wir über die Atlantic Ocean Road die auf dem Weg Richtung Trondheim liegt.

8 Kilometer – 8 Brücken

Simon wollte unbedingt probieren unsere Drohne aka Mr. Captn High dem Wohnmobil nachfliegen zu lassen. Deshalb klemmte ich mich hinter das Steuer und Simon versuchte vom Beifahrersitz aus die Drohne zu steuern. Tja, es endete damit das wir mit ca. 20km/h die Ocean Road entlang fuhren, die Drohne nach 3 Minuten keine Lust mehr hatte uns zu folgen und beschloss einfach wieder selbstständig zum Startplatz zurückzufliegen. U-Turn auf der Atlantikstraße, schnell zurückfahren und hoffen das kein anderer auf der Drohne geparkt hat. Mehr von diesem Shot gibts dann in Simons Reisevideo. Lustig wars ja irgendwie. Und Captn High hat überlebt!

Das kann der kleine Luftkapitän

Nach 8km war der Spaß dann auch schon wieder vorbei. Wir sahen sehr viele Touristen von den Brücken aus angeln und ein netter Mann kam dann vorbei und schenkte uns einen Fisch. Wir beschlossen uns einen schönen Stellplatz am Meer zu suchen und die zwei Fische zu braten. Dazu gabs Bratkartoffeln und Krautsalat – Glamping 2019.

In Trondheim haben wir einen tollen Parkplatz für Wohnmobile gefunden. Wir mussten nur über eine Brücke spazieren und waren direkt in der Innenstadt.

Classic Trondheim und Simon

Zufällig liefen wir an einer Pizzeria vorbei – und hatten sofort das Gefühl wir müssten uns selbst belohnen. Hunde waren drinnen leider nicht erlaubt – aber zum Pizza essen nimmt man auch Jacke anziehen in Kauf. Mit super Aussicht auf die Häuserreihe direkt am Wasser:

Jeder der mich kennt – nach 3 Wochen Pizza Abstinenz war es endlich soweit!!

Wir rechneten mit einer saftigen Rechnung – 40 Euro gesamt für 2 Personen fanden wir aber ganz okay. So gut war die Pizza!

Die fahren mit dem Boot direkt zur Arbeit in Trondheim.

Da es dann leider angefangen hatte zu Regnen und ich Städte sowieso nicht gerne fotografiere gibts leider nicht mehr Fotos. Alles in allem ist Trondheim eine wirklich wunderschöne Stadt mit ganz viel Wasser – die „Bregenzer“ lieben sowas. Wir spazierten durch die Innenstadt und lachten über die Menschen die sich ein großes Bier für 15 Euro kaufen und tranken unser selbst mitgebrachtes (im Laden für 3,60€ gekauftes) Bier in Ruhe am Hafen. Das muss pure Freiheit sein.

Schlecht Wetter am Hafen in Trondheim

Da wir langsam aber doch ein paar Kilometer hinter uns bringen wollten, (das Nordkap scheint noch so weit entfernt) entschlossen wir uns einige Tage durchzufahren um bald auf die Lofoten zu kommen.

In Norwegen fährt man ewig lange Auto und wenn man dann auf die Karte sieht und voller Stolz sehen möchte wie weit man es gebracht hat wird man sofort enttäuscht. Dafür findet sich egal wo man sich auch befindet immer ein toller Stellplatz in der Nähe:

Sobald man sich von den Fjorden entfernt und mehr ins Landesinnere fährt wimmelt es von Mosquitos und RIESEN BREMSEN!!! Wir sind gut ausgestattet mit Anti-Mücken-Sprays, aber was doch am besten hilft ist immer noch das gute alte Lagerfeuer:

Bier und Würstchen – Deutscher Sommer in Norwegen
Simon fand dann ‚zufällig‘ soviel Holz rumliegen das wir mittlerweile mit 2 vollen Kisten davon herumfahren.

Nach diesen 206km beschloßen wir zur Abwechslung mal Burger zu grillen.

Wir fanden einen Platz an einem Süßwassersee und nutzen die Chance um ein paar Wäschestücke zu waschen.

Mehr als eine Stunde Arbeit. War eher das letzte mal das ich die ganze Wäsche mit Hand wasche.

Wir wussten nicht ob wir in Bodo noch am selben Tag eine Fähre erwischen würden, trotzdem gingen wir zuerst am Festland noch in einen Laden einkaufen da wir dachten das die Lofoten bestimmt teurer sind. Dann fuhren wir zum Hafen – in 45min würde eine Fähre starten. 40% der Plätze sind bereits im voraus reserviert, 60% dürfen spontan zusteigen. Wir reihten uns in eine der vier Schlangen ein und warteten darauf das jemand vorbei kommen würde um uns ein Ticket zu verkaufen. Als wir unser Ticket hatten gings mit Maki nochmal kurz Pipi und dann gleichmal rauf auf die Fähre.

Wir fuhren bereits zwei mal mit einer Fähre und dachten deshalb das wir im Wohnmobil bleiben dürften, weil das bisher immer so war. Auf einem größeren Boot müssen aber alle Passanten an Deck. Ich hab meine Kamera im Womo vergessen (hasse mich immer noch dafür) und Simon hatte nichts zum Essen dabei. Wir gönnten und deshalb zwei Portionen Pommes an Bord und versuchten ein wenig zu schlafen.

Wir sahen dann sogar einen Wal in der Ferne! Also Simon hat ihn gesehen – ich hatte meine Brille nicht dabei. Die 3 Stunden vergingen wie im Flug und wir konnten die Lofoten bereits am Horizont erkennen.

Hallo Lofoten!!!!!!!!!!!!!!!!!!! OMG WTF WIE GEIL

Unser nächstes Abenteuer Lofoten ist in Arbeit, ihr könnt euch freuen…

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