city of blinding lights

Mit Helsinki im Rücken gings auf die größte Fähre auf der ich jemals war. Nach 2 Stunden Fahrt konnten wir um kurz nach Mitternacht das nächste Reisekapitel eröffnen und freuten uns Tallinn zu erkunden. Skandinavien ist nicht wirklich bekannt für tolle Städte und so waren wir gespannt was uns im Baltikum an City Vibes erwarten würde. Ich musste unbedingt mal wieder ein bisschen Shoppen und hatte definitiv andere Pläne für die Stadt als Simon, deshalb entschieden wir uns den Tag getrennt voneinander zu verbringen – kein Mann sollte so leiden. Außerdem macht Shoppen auch viel mehr Spaß wenn man sich nicht beeilen muss. Maki wollte ich auch nicht von Geschäft zu Geschäft schleifen deshalb spazierten wir am Morgen erst eine Stunde an der Küste von Tallinn entlang und dann gings für mich in ein paar Einkaufszentren.

Die Altstadt von Tallinn

Am Nachmittag bummelte ich dann ein bisschen durch die Altstadt und am Abend trafen wir uns wieder um gemeinsam in einem tollen Lokal Abend zu essen. Ich bin wirklich sehr erleichtert das die Preise wieder im Bereich des „normalen“ sind – wir sind nicht Arm, aber es machte in Skandinavien wirklich gar keinen Spaß einzukaufen weil man danach ein schlechtes Gewissen hatte wenn man sich Schokolade für vier Euro kaufte. Außerdem gehen wir jetzt wieder öfter Auswärts Essen und sparen uns das Abwaschen.

Straßenkünstler in der Altstadt
Berühmt berüchtigter Aussichtspunkt mit Sicht auf die Altstadt

Mit Maki durch die Straßen laufen macht immer ganz viel Spaß, zum einen, weil alle fünf Minuten irgend ein Mädchen „ohhhh“ oder „maiiii“ ruft und zum anderen weil er ein Händchen dafür hat an die unpassendsten Orte zu kacken. Als wir am wohl beliebtesten Aussichtspunkt in Tallin waren und eine große Gruppe Touristen neben uns stand und Maki wieder Mittelpunkt der Aufmerksamkeit war (funktioniert nur bei asiatischen Touristen – die stehen total auf ihn) beschloss er kurzerhand das es wieder Zeit war für die tägliche Darmentleerung.

Am nächsten Tag haben wir dann das Kunstmuseum besucht. Das KUMU zählt zu einem der größten Kunstmuseen in Nordeuropa mit 5000 m2 Ausstellungsfläche. Der Eintritt mit 8€ war total günstig und die Ausstellungen abwechslungsreich von „ganz altes Zeug“ bis „ein Künstler stellt sein Ejakulat aus“ – ich glaube ihr merkt das ich mit Kunst eher nichts am Hut habe. Nett zum Ansehen ist es trotzdem.

Das KUMU von außen – 3 Jahre Bauzeit brauchte es.
very interesting
und mit was verdient ihr euer Geld?

Vom Museum aus fuhren wir direkt nach Riga, der Hauptstadt von Lettland. Die baltischen Länder sind ziemlich klein, nach ca. vier Stunden standen wir an einem gratis Parkplatz direkt im Zentrum. Es war bereits 22:00 Uhr weshalb wir nur kurz in die Altstadt gingen um einen Burger zu Essen und auf unser zweites Baltisches Land anzustoßen:

Spaß mit Maß
jojo

In Riga hatten wir wunderschönes Wetter, Simon war diesmal unser Reiseführer und lotste uns durch die Stadt.

Noch schnell Wäsche waschen und dann geht’s schon weiter.

Wir diskutierten kurz ob wir nach Vilnius fahren sollen, was wir im Internet lasen war nicht so spannend, aber da es nur ein kleiner Umweg war entschieden wir uns auch die dritte Hauptstadt anzusehen. Als wir ankamen war es auch wieder spät abends, aber wir konnten wieder einen gratis Stellplatz direkt in der Stadt ergattern.

Am Abend war es dann Zeit für einen bahnbrechenden Rekord und wir erschufen den größten Hotdog der jemals in einem Wohnmobil gegessen wurde:

Ich glaube ihr wisst wessen Idee das war (meine).

Vilnius stellte sich als echtes Überraschungsei herauß – eine wunderschöne Stadt die sogar mein Favorit von den Dreien geworden ist, aber seht selbst:

super sonnig in Vilnius
Hier wohnt Litauens Gebi Flatz.

Nach der Stadtbesichtigung gings für uns an einen schönen See kurz vor der Grenze zu Polen, da die Temperaturen mittlerweile richtig zum Baden gehen einladen.

Sonnenuntergang in Litauen
Simons Feuer darf natürlich nicht fehlen.

Nach längerer Überlegung haben wir uns entschieden (ok, so lange haben wir gar nicht überlegt) die Route erneut abzuändern und Richtung Warschau zu fahren um uns die Stadt auch anzusehen. Wir wissen nicht ob wir wieder bis rauf nach Hamburg fahren oder wie es weiter geht – ihr dürft gespannt sein! Bis dahin, adieu!

so bin ih halt geah

2 Antworten auf „city of blinding lights

  1. Hallo Doris und Simon. Jetzt seit ihr schon 60 Tage unterwegs habt viel erlebt und gesehen und lässt den Rest der Welt (uns Blogleser) mit Bildern und Deinen Kommentaren daran teilhaben. Vielen Dank! Wir erwarten gerne den nächsten Eintrag!

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